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Rettungswagen (RTW) stellen in Deutschland Kraftfahrzeuge dar, die für den schnellen Transport von Notfallpatienten zu spezialisierten Kliniken vorgesehen sind. Sie befördern medizinisches Notfallmaterial zu Unfallorten, mit denen Vitalfunktionen von akuten Notfallpatienten wiederhergestellt oder aufrecht erhalten werden können. Neben den Rettungssanitätern gehört ebenso ein Fahrer zur Besatzung, der im Stande ist, das Fahrzeug und den Patienten sicher und vor allem schnell zur vorgesehenen Notaufnahme zu bringen.

Gängige Fahrzeugtypen, die als Sondermodelle für diese speziellen Aufgaben Verwendung finden (z. B. Mercedes-Benz Sprinter, VW Crafter, Ford Transit etv.), besitzen bedingt durch deren speziellen Aufbau in der überwiegenden Mehrheit der Fälle eine zulässige Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen. Für den Fahrer ergibt sich somit das verkehrsrechtliche Problem, dass der allgemein vorhandene Führerschein der Klasse B nicht zum Führen eines solchen Fahrzeugs berechtigt.

Der Erwerb der Fahrberechtigung Klasse C wäre somit die logische Konsequenz, um Rettungsfahrzeuge fahren zu dürfen. Leider sind damit einige Nachteile verbunden: grundsätzlich werden Führerscheine der Klasse C zunächst für eine Dauer von fünf Jahren erteilt; danach wird diese für jeweils weitere 5 Jahre nach Vorlage einer positiven Untersuchung der Eignung (Gesundheits-Überprüfung sowie augenärztliches Gutachten) verlängert. Die ärztliche Tauglichkeitsprüfung schlägt im Normalfall mit etwa 100 Euro zu Buche; für die nötigen augenärzltichen Untersuchungen werden nochmals 80 - 90 Euro fällig.

Diese im Fünf-Jahres-Turnus entstehenden Kosten und Zeitaufwände können sich allerdings leicht durch den Erwerb des Führerscheins der Klasse C1 vermeiden lassen. Dieser Führerschein gilt ebenso wie die Klasse C Fahrberechtigung für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse, jedoch mit der zusätzlichen Einschränkung der Gültigkeit auf Fahrzeuge mit maximal 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse. Dieser Geltungsbereich genügt für so gut wie alle für diesen Zweck genutzten Rettungswagenmodelle. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die Fahrerlaubnis Klasse C1 generell bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres gültig ist und erst danach analog zur Klasse C nach positivem Befund von Gesundheits-Check und augenärztlichem Gutachten alle fünf Jahre verlängert werden muss. Hinzu kommen die Kostenersparnisse beim eigentlichen Erwerb der Fahrerlaubnis selbst, da Prüf- und Vorstellungsgebühren, Fahrstundenpreis für normale und Sonderfahrten sowie Grundbeträge der Klasse C1 in der Regel 10 - 20 % günstiger sind als beim Erwerb der Klasse C. 

Aus Zeit- und Kostengründen ist für Kraftfahrer, die einen Rettungswagen lenken wollen oder müssen, der Erwerb der Führerscheinklasse C1 der Klasse C in jedem Fall vorzuziehen.

 

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